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Die Zeit des Wartens ist vorbei - bereithalten!
Am Sonntag, 21.05.17 beteiligten sich am Wasseraktionstag "Neckar? Entern!" ca. 70 Menschen auf 35 Booten an der Demo auf dem Neckar. Eine bunte Protestflotte startete in Kirchheim in Booten genau der Castor-Transportroute entgegen. Bei einem Zwischenhalt am AKW wurde erneut gefordert, die unnötigen und riskanten Transporte abzusagen. Große Protest-Enten schwammen mit den Booten. Insgesamt waren wir 150 Menschen, die auf dem Wasser, mit dem Fahrrad und zu Fuss an der Protestaktion beteiligt waren. Danke für Eure Teilnahme und die gute Aktion! Hier gibt es Bilder zur Aktion sowie links zu Medienberichten. Besonders empfehlen wir auch den Bericht bei beobachternews.de.
Seit Dienstag, den 16.05.17 hat die EnBW die Erlaubnis in Obrigheim die ersten 3 CASTOREN mit dem hochradioaktiven Müll zu beladen und den Transport nach Neckarwestheim durchzuführen. Die EnBW hat bestätigt, dass sie die Beladung begonnen haben und den Transport so rasch wie möglich durchführen wollen.
Wir müssen uns jetzt aktionsmäßig darauf vorbereiten, dass dieser erste Transport mit drei CASTOREN kommende oder übernächste Woche stattfinden soll! (update 2.6., Bündnis Neckar castorfrei)
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Stellungnahme zum Persilschein für die Atommüll-Verschiebung auf dem Neckar
(neckar-castorfrei.de, 16. Mai 2017) Das Bundesamt für Kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) hat heute grünes Licht für die Atommüll-Verschiebung auf dem Neckar gegeben. Wir haben dies erwartet, entspricht es doch der lange kritisierten Verantwortungs-Zersplitterung im Atombereich. Zwischen den Zuständigkeiten des BfE, des Landesumweltministeriums (UM), der Polizei und der Wasserstraßen-Behörden klaffen enorme Lücken, die mühsam durch Floskeln versteckt werden sollen. Dass z.B. für die Sammellagerung in Obrigheim vor den einzelnen Transporten völlig unterschiedliche Rechtsauffassungen zwischen BfE und UM bestehen, wird ausgeblendet, weil die jede Behörde die Verantwortung der jeweils anderen zuweist.
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Rückblick: Sonntagsspaziergang "AKW-Betrieb: Atommüll & Entsorgungslüge"
Der Betrieb der Atomkraftwerke war schon immer mit der Frage verbunden, wohin mit dem Atommüll? Beim Mai-Sonntagsspaziergang wurden die bisherigen sogenannten „Entsorgungspfade“ für den Atommüll dargestellt. Warum waren die bisherigen Atommüllverschiebungen in Wirklichkeit nur Scheinlösungen, um den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke zu ermöglichen? Wie ist die aktuelle bundesweite Situation beim Thema Atommüll an den AKW-Standorten, den sogenannten zentralen und dezentralen Zwischenlagern? Was ist mit dem sogenannten „Endlagersuchgesetz“ zum weiteren Vorgehen geplant? Den Redebeitrag dieses Sonntagsspaziergangs durch Kirchheim/N. könnt Ihr wieder hier im Artikel nachhören.
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Sonntag, 21. Mai - Demo & Aktionstag auf und an dem Neckar
Noch immer ist nicht klar, wann in den nächsten Wochen die ersten Castoren in Obrigheim beladen werden sollen - und wann die CASTOR-Schiffe in Neckarwestheim zu ihrer ersten hochradioaktiven Fahrt ablegen werden. Wir bleiben wachsam und anhaltend stark in unserem Protest gegen diese riskanten und nötigen Atommüll-Transporte!
Nach einem erfolgreichen Radaktionstag am 30. April rufen das Bündnis Neckar castorfrei nun zur nächsten Widerstandsaktion auf: Neckar? Entern! - Der Fluss den Menschen!
Sonntag, 21. Mai:
Schiffs- und Boot-Demo auf dem Neckar, von Kirchheim am AKW vorbei nach Lauffen.
Falls Ihr kein eigenes Wasserfahrzeug mitbringt, besorgen wir Euch bei Bedarf Kanus oder Plätze in Kanus! Meldet Euch dafür bitte bis Dienstag, 16.05. per E-Mail beim Bündnis Neckar castorfrei!
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7. Mai: Anti-Atom-Sonntagsspaziergang durch Kirchheim am Neckar
Aus aktuellem Anlass findet dieser Sonntagsspaziergang in Kirchheim/N statt. Wir treffen uns am Bahnhof und machen von dort einen Demonstrations-Sonntagsspaziergang durch den Ort zum Rathaus. Auf dem Rathausplatz findet unsere Kundgebung mit Redebeiträgen statt.
Die EnBW plant 15 CASTOREN mit hochradioaktivem Atommüll von Obrigheim nach Neckarwestheim zu transportieren. Warum und welches Ziel stecken dahinter?
Der Betrieb der Atomkraftwerke war schon immer mit der Frage verbunden, wohin mit dem Atommüll? Wir stellen auf diesem Sonntagsspaziergang die bisherigen sogenannten „Entsorgungspfade“ für den Atommüll dar. Warum waren die bisherigen Atommüllverschiebungen in Wirklichkeit nur Scheinlösungen, um den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke zu ermöglichen? Wie ist die aktuelle bundesweite Situation beim Thema Atommüll an den AKW-Standorten, den sogenannten zentralen und dezentralen Zwischenlagern? Was ist mit dem sogenannten „Endlagersuchgesetz“ zum weiteren Vorgehen geplant?
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30. April: Eindrucksvoller Protest von mehr als 100 Radlerinnen und Radlern gegen die Castoren
Mehr als 100 Radlerinnen und Radler hatten nicht nur einen wunderschönen Sonntagsausflug entlang unseres Neckars, sondern sie nutzten diese Tour auf Einladung des Bündnisses Neckar castorfrei ebenso dazu, sich zu informieren und gegen die geplanten Castortransporte auf dem Neckar zu protestieren.
Mit mehreren informativen Zwischenstopps ging die Strecke zunächst durch den Heilbronner Hafen flussabwärts, um dann flussaufwärts am AKW in Neckarwestheim vorbei nach 30 Kilometern entspannt in Kirchheim auszuklingen. Unterwegs erkundeten die Teilnehmer von unter 8 bis über 80 Jahren aufmerksam die Details der Castorroute, so drei der sechs betroffenen Schleusen, etliche Brücken, und dann vor allem die Schiffsanlegestellen am AKW in Neckarwestheim mit den dort wartend liegenden Schiffen.
Weiterlesen: Rad-Aktionstag gegen Atommüll-Transporte auf dem...







