(Südwestdeutsche Anti-Atom-Initiativen, 22.10.11) Greenpeace hat vorgeschlagen, die für das Zwischenlager Gorleben bestimmten Castoren in das Standortzwischenlager Philippsburg umzuleiten und will damit scheinbar der Atomindustrie aus der Patsche helfen.

Am Zwischenlager in Gorleben sind überhöhte Strahlungswerte gemessen worden und es ist fraglich, ob dort die Strahlengrenzwerte eingehalten werden. Ob dies am Zwischenlager in Philippsburg anders aussieht, kann auch Greenpeace nicht beantworten, da es dort keine veröffentlichten Messungen gibt. In der von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie wird die Wahl Philippsburg mit der kürzeren Transportroute und einem angeblich vorhandenem Kerosinableitungssystem im Vergleich zu Gorleben begründet. Die baugleichen Hallen in Gorleben und Philippsburg bieten nur Schutz vor dem Wetter und keinerlei Schutz vor Flugzeugabstürzen. Der postulierte Sicherheitsgewinn ist dementsprechend minimal, insbesondere im Vergleich zum vollständigen Transportverzicht.

(09.08.2011) Fukushima mahnt:

Abschalt-Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim

Unter dem Motto: Atomausstieg sieht anders aus - Stilllegung sofort! findet am Samstag, den 13 August ab 14 Uhr  eine Demonstration vom Bahnhof in Kirchheim/N. zum Block II des AKW Neckarwestheim statt.

Atomausstieg sieht anders aus! Stilllegung sofort!

(27.07.11) Atomausstieg, und dann erst ein Jahrzehnt später abschalten? Es reicht nicht, nur 7 Atomkraftwerke stillzulegen, und Neckarwestheim II erhält eine Laufzeitgarantie bis mindestens Ende 2022. Atomausstieg sieht anders aus, als den (jahrzehntelangen) Weiterbetrieb von bis zu 10 Atomkraftwerken zu garantieren. Atomkraftwerke sind tickende Zeitbomben, das haben Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima gezeigt.

Der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken ist unverantwortlich und behindert die kurzfristig mögliche regenerative und dezentrale Energiewende. Stilllegung sofort!

Dazu findet am

  • Samstag, den 13. August ab 14 Uhr eine Abschalt-Demonstration

vom Bahnhof in Kirchheim/N. zum Block II des Atomkraftwerkes Neckarwestheim statt.

Stromnetz-Konzession Ludwigsburg:
Keine weiteren Abhängigkeiten von Atom- und Kohlestrom-Konzernen schaffen!

Weiterlesen: EnBW, Süwag/RWE & co:  Raus aus unserer...(25.07.11) Am kommenden Mittwoch entscheidet der Ludwigsburger Gemeinderat über die Vergabe der Konzession zum Betrieb des Ludwigsburger Stromnetz. Der Netzbetrieb soll künftig unter der Regie der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim geführt werden.

Mit dem Beschlussvorschlag des Oberbürgermeisters steht zu befürchten, dass sich der Ludwigsburger Gemeinderat für die weitere Abhängigkeit von einem Atom- und Kohlestromkonzern entscheidet. Durch die Bildung einer Netzbetriebsgemeinschaft mit RWE/Süwag würde die echte Energiewende für Ludwigsburg für die nächsten 20 Jahre verhindert.

Das Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim fordert den Gemeinderat auf, für den alleinigen Netzbetrieb durch die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim zu stimmen.

Stellungnahme zu den aktuellen Regierungsbeschlüssen

Weiterlesen: Stilllegung aller AKW durchsetzen – jetzt!(01.06.11) Angesichts der schrecklichen Ereignisse in Fukushima sieht sich die Bundesregierung zu einer aus ihrer Sicht radikalen Wende in der Atompolitik gezwungen. Die sieben Uralt-AKWs, die mit dem 3-monatigen Moratorium in Folge von Fukushima abgeschaltet wurden, sollen jetzt dauerhaft stillgelegt werden – dazu noch der bereits länger abgeschaltete Pannenreaktor Krümmel. Für die Menschen in der Anti-AKW-Bewegung ein Grund zur Freude! Denn diese Stilllegungen sind die Folge von ausdauernden und z.T. massenhaften Protestaktionen – auch hier am Standort Neckarwestheim!
Aber: Es gibt keinen Ausstieg aus der Atomenergie – und er wird auch nicht, wie von der Regierung jetzt versprochen, im Jahr 2022 stattfinden.

Demonstration zum AKW Neckarwestheim

(19.04.11) Am 26. April ist der 25-Jahrestag des Supergaus von Tschernobyl. Bundesweit finden am Ostermontag (25.04.11) Gedenk- und Abschaltdemonstrationen statt. Spätestens seit Tschernobyl steht fest, dass der Betrieb von Atomkraftwerken eine unverantwortliche Risikotechnologie darstellt. Vom Uranabbau bis zur ungeklärten Endlagerfrage des hochradioaktiven Atommülls reicht die unendliche Gefährdungsspirale, die fortwährend Menschen erkranken und sterben lässt. Dies wurde nach Tschernobyl von den Betreibern der Atomkraftwerke und ihnen hörigen Politikern in unverantwortlicher Weise weiter kleingeredet und geleugnet. Der längst fällige und mögliche Atomausstieg fand nicht statt. Jetzt hat Fukushima alles verändert, wir fordern den

Atomausstieg sofort!
Energiewende jetzt!

(12.04.11, tschernobyl25.de) Stuttgart. Am 25. April 2011 – dem 25. Tschernobyl Jahrestag – wird bundesweit an zwölf Standorten gegen Atomkraft demonstriert. Auf seiner heutigen Pressekonferenz hat der Trägerkreis Neckarwestheim „endlich-abschalten“ und das bundesweite Aktionsbündnis Tschernobyl 25 den Ablauf der Demonstrationen in Neckarwestheim und Philippsburg erläutert, die bundesweiten Aktionen vorgestellt und seine Erwartungen an die Atom- und Energiepolitik der neuen Landesregierung formuliert.