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Langfristiger Umgang mit Atommüll ungeklärt
(Bündnis CASTOR-Stoppen - https://castor-stoppen.de, 14.03.2020) Es waren leider nicht die umfangreichen Kritikpunkte am Sicherheitskonzept des Transports oder der Einlagerung des Atommülls im Zwischenlager Biblis, die für den am Donnerstag-Abend verkündeten Castor-Stopp sorgten. 6.000 Beamt*innen der Bundespolizei sollen gegen die Infektion mit dem Corona-Virus geschützt werden, begründet Bundesinnenminister Seehofer die Absage des Transporttermins für „Anfang April“. Dieser sinnlose Atommülltransport ist also nur verschoben und soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Warum gibt es diese CASTOR-Transporte überhaupt?
Weiterlesen: Transporttermin "CASTOR Sellafield - Biblis"...
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Videomitschnitt der Demonstration am 8. März 2020 zum AKW Neckarwestheim
Im Artikel ein zweistündigser Videomitschnitt der Demonstration mit allen Redebeiträgen. Kundgebung in Kirchheim/Neckar, Demoumzug zum und Kundgebung beim AKW Neckarwestheim.
Die einzelnen Reden findet Ihr bei folgenden Zeiten:
40:19 Frau Norimatsu - Aktuelle Situation in Fukushima
50:55 Dr. Jörg Schmid - IPPNW-Kampagne Olympiade Japan
57:40 Grußwort der Anti-Atom-Bewegung in Kyoto
1:01:40 Christfried Lenz - Energiewende und Kohle-, Gas- und Atom-Ausstieg
1:24:00 Hans Heydemann zur Situation in Neckarwestheim
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Redebeitrag von Christfried Lenz bei der Fukushima-Demo am 8.3.20
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter! Danke, dass ich einige Sätze an euch richten darf!
Das eigentlich Unfassbare ist eingetreten: Bei den Problemen in Fukushima ist kein Ende abzusehen, die Atommülllagerung ist nach wie vor ungeklärt – und doch wird seit einiger Zeit ein erneuter Ausstieg aus dem Atomausstieg wieder thematisiert. Zum Beispiel von einem so exponierten Politiker wie dem NRW-Ministerpräsidenten und möglichen CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet.
Der Boden, dass es hierzu kommen konnte, wurde von langer Hand bereitet. Entscheidend für die Erfolge der Anti-AKW-Bewegung war ja gewesen, dass sie nicht nur die Atomenergie ablehnte, sondern mit der lachenden Sonne die Alternative präsentierte: nämlich die erneuerbaren Energien. - Und genau hier: an der Möglichkeit der lebensfreundlichen Alternative zur Atomkraft – setzten die Kräfte, die die Profitmaximierung dem Lebensschutz vorziehen, die Axt an.
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Starke Demonstration in Neckarwestheim zum Fukushima-Jahrestag
(Presseinfo 08.03.2020 Bündnis Fukushima - Neckarwestheim www.endlich-abschalten.de) Auf Einladung des Bündnisses „Fukushima-Neckarwestheim“ fand heute am 08.03.2020 anlässlich des 9. Jahrestages (11. März) des dreifachen Super-GAUs in Fukushima/Japan eine Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim statt. Die Katastrophe in Japan ist auf absehbare Zeit immer noch nicht im Griff. Sie belastet dort das ganze Land, hat aber über Wasser, Luft und Warenverkehr Folgen für die ganze Welt. Nicht erst die aktuelle globale Virus-Welle zeigt, dass die Menschheit gegen derartige Bedrohungen gemeinsam und nachhaltig vorgehen muss. Leider passiert dieses Jahr das Gegenteil: die radioaktiven olympischen Spiele in Japan sind doppelt fatal: einerseits werden alle beteiligten Menschen gesundheitlich gefährdet, andererseits stärkt die Olympiade die unglaubliche Verharmlosung der Atomkatastrophe.
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Fukushima > Tokio - Atomausstieg sofort! Klimaschutz braucht Energiewende!
Liebe AKW-Gegner*innen, auch im Jahr 2020 rufen wir Euch zum Jahrestag der Fukushima-Atomkatastrophe zur Teilnahme an unserer Abschalt- und Energiewende-Demo am Atomstandort Neckarwestheim auf!
Für die kurzfristige Mobilisierung haben wir noch Flyer und Plakate, die ihr formlos per mail bei uns bestellen könnt!
Im Artikel findet Ihr den Aufruf zur Demo, alle weiteren Infos gibt es auf der Bündnis-Homepage: www.endlich-abschalten.de
Demo zum Atomkraftwerk Neckarwestheim
Sonntag, 8. März 2020, 13 Uhr
13 Uhr - Start: Bahnhof Kirchheim am Neckar
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Flugverbot & CASTOR-Loks - Transporttermin vom 25. März bis 5.April ?!
Am 14. Februar hat das zuständige Bundesamt BASE (vormals BFE) die Transportgenehmigung für 6 CASTOREN mit hochradioaktivem Atommüll von der Plutoniumfabrik Sellafield (GB) nach Biblis erteilt. In den Folgejahren sollen weitere CASTOR-Transporte nach Philippsburg, Isar und Brokdorf folgen. Wir lehnen diese sinnlosen Atommüll-Verschiebungen ab. Es gibt kein vertretbares Konzept für den langfristigen Umgang mit dem hochradioaktiven Atommüll. Die seit 2005 neu geschaffenen Standort-Zwischenlager werden zu unsicheren Langzeitlagern, weit über die genehmigten 40 Jahre hinaus.







