Interview mit Oliver Haffner bei freie-radios.net

Weiterlesen: Wackersdorf - die „Geburtsstunde der...In Zeiten des Protestes gegen Braunkohleabbau im Hambacher Forst, bietet sich auch der Blick in die Vergangenheit an. Oliver Haffner hat dies mit seinem Film „Wackersdorf“ getan. Der Film zeigt die Ereignisse rund um die geplante WAA für Kernbrennstoffe, die in den Achtzigerjahren im oberpfälzischen Wackersdorf gebaut werden sollte. Dabei begleitet der Film den Weg des Landrates Hans Schuierer, der den Bau der Wiederaufbereitungsanlage erst befürwortete, sich dann aber auf die Seite der Atomgegner schlug. Über seinen Werdegang, das Verhalten der bayrischen Landesregierung, aber auch über die Aktualität dieser Sternstunde der AntiAKW-Bewegung sprach Radio Corax mit dem Regisseur Oliver Haffner. Das Interview zum Anhören im Artikel.
Oliver Haffner hatte den Film am 6.10. persönlich im Ludwigsburger Scala vorgestellt. Der Film wird in den nächsten Wochen noch ein einigen Abenden in den Ludwigsburger Kinokult-Kinos gezeigt - sehr sehenswert!

Rückschau zum Oktober-Sonntagsspaziergang

Weiterlesen: Statt Energiewende eine Politik für die Konzerne?Unter dem Motto "Radioaktivität lässt sich nicht abschalten" protestierten am AKW Neckarwestheim gegen eine Politik für die Konzerne unter Ausbremsung der dezentralen echten Energiewende in Bürgerhand. Ausgehend vom Sicherheitsrisioko GKN II und dem geplanten "Blankoscheck" für das Abrissverfahren desselben wurde im Redebeitrag unter anderem der Zusammenhang von blockierter Energiewende, laufenden AKWs und weiterer geplanter Kohleverstromung (bis 2050?) dargestellt. Den Beitrag könnt ihr hier im Artikel nachhören.
Der nächste Sonntagsspaziergang findet am 4. November statt. Schon jetzt herzliche Einladung, und, falls Ihr hierfür Flyer verteilen könnt, schicken wir Euch diese gerne zu!

Kino und Filmgespräch mit Regisseur Oliver Haffner
Samstag, 06.10., 20:30 h, Scala Ludwigsburg

Weiterlesen: Wackersdorf - Filmabend im Scala LudwigsburgWackersdorf - Ein packendes Polit-Drama über die Hintergründe, die zu dem legendären Protest gegen den Bau der WAA in der Oberpfalz führten. An Originalschauplätzen im Landkreis Schwandorf gedreht, verfolgt der Film die Geburtsstunde der zivilen Widerstandsbewegung in der BRD. Ein Plädoyer für demokratische Werte und Bürgerengagement, heute so aktuell wie damals.
Karten-Vorverkauf hier!
Das Aktionsbündnis CASTOR-Widersatnd Neckarwestheim unterstützt die Veranstaltung von Kinokult e.V. und Scala.live und ist mit einem Infostand im Foyer des Scala-Lichtspielhaus anwesend.

Recherche von correctiv.org:
"Von Betreibern, die auf Zeit spielen – und Behörden, die sie gewähren lassen"

Weiterlesen: Wie sicher sind eigentlich die letzten laufenden Atommeiler in Deutschland sowie in unseren europäischen Nachbarländern? Dieser Frage ist correctiv.org über viele Monate nachgegangen - und sind auf erschreckend veraltete Brandschutzklappen gestoßen. Auf Kraftwerksbetreiber, die auf Zeit spielen und Aufsichtsbehörden, die sie gewähren lassen.
Hier geht es zur spannenden CORRECT!V - Recherche:
"Brandgefährlich: So marode ist der Brandschutz in Europas AKW"

Neckarwestheim: Protest-Sonntagsspaziergang am 07.10.2018

Weiterlesen: Sicherheitsrisiko GKN II - abschalten für immer!Noch über vier Jahre - bis Dezember 2022 - soll im Block 2 des AKW Neckarwestheim Atomstrom und somit auch weiterer Atommüll produziert werden.
Seit dem 31.August 2018 wird in GKN 2 eine Revision durchgeführt; das Atomkraftwerk ist nicht im Leistungsbetrieb.

Jetzt wurde bei Prüfungen der vier Dampferzeuger festgestellt, dass in zwei Dampferzeugern diverse Heizrohre eine „größere Anzahl von Rissen haben“, wie das Umweltministerium in einer Presseerklärung mitteilte. Außerdem haben die Heizrohre in den Dampferzeugern „eine Schwächung der Rohrwände“, wie die EnBW lapidar mitteilt. Ursache unbekannt. Auch das Umweltministerium ist ratlos.

Einig sind sich jedoch die EnBW und das Umweltministerium, dass es sich dabei nur um einen Störfall der Kategorie N ("Normalmeldung") und nach der internationalen Bewertung von Störfällen in Atomkraftwerken -INES- nur um einen Störfall der Kategorie 0 handelt. Der Störfall habe also keine oder nur eine sehr geringe  technische Bedeutung. Geht´s noch?

Anti-Atom-Filmabend am Dienstag, 16. Oktober im Wartesaal Besigheim

Weiterlesen: Die Rückkehr der Atomkraft - Return of the Atom..."Nach der Katastrophe von Tschernobyl 1986 wurde in Europa zunächst kein neues Atomkraftwerk mehr gebaut. 2005 jedoch begann auf der finnischen Halbinsel Olkiluoto das französische Unternehmen Areva ein AKW neuen Typs zu errichten, das bis heute aber noch nicht in Betrieb gegangen ist. Der Grund sind natürlich explodierende Kosten und permanente Verzögerungen der Bauarbeiten. Der Widerstand in der Bevölkerung gegen dieses Großprojekt ist auffallend gering, da sehr viele vor Ort dabei einen Job gefunden haben. Dokumentation einer realen Groteske, nicht ohne finnischen Witz. Natürlich drängen sich Parallelen auf."
Im Anschluss Austausch und Diskussion mit Vertreter*innen des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim.

Sonntag, 7. Oktober, 14 Uhr:
Anti-Atom-Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim

Weiterlesen: AKW-Rückbau Neckarwestheim: Radioaktivität lässt...Noch über vier Jahre - bis Dezember 2022 - soll im Block 2 in Neckarwestheim Atomstrom und weiterer hochradioaktiver Atommüll produziert werden. Trotzdem beantragt die EnBW beim Umweltministerium in Stuttgart bereits jetzt die Abriss-Genehmigung. Das Verfahren wurde bereits offiziell seitens der Behörde gestartet. Welches Ziel verfolgt die EnBW mit diesem Vorgehen?

Wir fordern die sofortige Stilllegung von Block 2, aller sieben Atomkraftwerke und aller Atomanlagen bundesweit sowie den Stopp der Atommüllproduktion! Keinen Atomstrom mehr, der die weitere rasche Energiewende ausbremst!

Weiterlesen: Atomkraftwerk Neckarwestheim:  Die radioaktive...Die EnBW hat beim Umweltministerium die Stilllegung und den Abriss von Block 2 in Neckarwestheim beantragt, obwohl dort noch bis Dezember 2022 Atomstrom und somit auch weiterer hochradioaktiver Atommüll produziert werden soll.
Die Einwendungsfrist läuft nur bis Montag, den 03.09.18.  - Sammeleinwendung auf der Homepage und als *.pdf zum ausdrucken und unbterschreiben!

Radioaktivität lässt sich nicht Abschalten!
Die gesundheitliche Gefährdung durch Strahlung richtet sich allein nach der Halbwertszeit der Radionuklide. Dabei ist es egal, wo das radioaktive Material ist, wie es „bearbeitet“ oder wie breit es gestreut wird.

AKWs sofort abschalten – Atomausstieg jetzt!
Der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken - wie Block 2 in Neckarwestheim -, sowie der Betrieb von Kohlekraftwerken behindert die weitere rasche, dezentrale Energiewende. Die Bundesregierung hat mit Unterstützung der Länderregierungen im Bundesrat Gesetze erlassen, die den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien massiv ausbremsen. Die Zwangsausschreibungen behindern die bisher erfolgreiche Energiewende in Bürgerhand!

Atomausstieg sofort und Energiewende jetzt!

Die Folgekosten der Atommüllproduktion, die derzeitigen Kosten und zukünftigen Folgen des Klimawandels, sind ein zig-faches der bisherigen Förderung der erneuerbaren Energien. Jede Kilowattsunde fossile Stromproduktion verursacht Langzeitschäden und ist teurer als regenerativer Strom. Weltweit gibt es aufgrund des Klimawandels, durch fossile Energien stark verursacht, bereits laut UNHCR über 20 Millionen Klimaflüchtlinge. Regenerative Energien können aufgrund ihrer Technologie weltweit dezentral zur Stromproduktion eingesetzt werden und fossile klimaschädliche Großkraftwerke ersetzen.

Text der Sammeleinwendung - Einwendung download hier als *.pdf

Weiterlesen: GKN II: Vorzeitiges...Einwendungen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zu Stilllegung und Abbau des Atomkraftwerkes GKN II in Neckarwestheim – Frist ist Montag, 03.09.2018

Bereits 4 Jahre, bevor voraussichtlich das GKN II vom Netz genommen wird, will sich die EnBW dessen Abriss genehmigen lassen. Warum so früh? Wem nützt eine um mehrere Jahre vorgezogene Erörterung und Genehmigung? Das Umwelt­ministerium bereitet nun das Erörterungsverfahren vor, als letzten öffent­lichen Abschnitt des atomrechtlichen Verfahrens. Das aktuelle Erörterungsverfahren jetzt kann sich aber nur auf den heuten Stand der Technik und der strahlen­medizinischen Kenntnisse beziehen. Technische Neuerungen und nationale wie inter­nationale Erfahrungen, die in den kommenden Jahren beim Abriss von AKWs hinzukommen, werden ebenso wenig einbezogen werden können wie Störfälle im weiteren Betrieb.
Nur zu sagen, wir machen es ähnlich oberflächlich und EnBW-freundlich wie beim GKN I, untergräbt erneut den rechtlichen Anspruch, den BürgerInnen in dem spezifischen Erörterungsverfahren zum GKN II beanspruchen können. Das Umweltministerium hat sich der EnBW als Helfershelfer angedient und den Anspruch auf eine spezifische und wirksame Kontrolle der EnBW aufgegeben.

"Atomspirale stoppen!" - Rückblick zum Juli-Sonntagspaziergang

Weiterlesen: Urananreicherung in Gronau & Brennelementefabrik...Zwei Atomfabriken in Deutschland sind mit dafür verantwortlich, dass in Deutschland nach wie vor Uran angereichert wird und in Deutschland sowie europaweit Atomkraftwerke mit Uran-Brennstäben beliefert werden. Diese sind die Voraussetzung für die atomare Kettenreaktion in den Atomkraftwerken zur Herstellung des Atomstroms.
Unsere Forderung ist: Urananreicherung in Gronau und Brennelementefabrik in Lingen stilllegen! Atomspirale stoppen – Atomausstieg sofort!
Im Artikel könnt Ihr den Kundgebungsbeitrag dieses Sonntagspaziergangs nachhören. Der nächste Neckarwestheimer Anti-Atom-Spaziergang ist nach dem Sommer am 7. Oktober; Termin schon jetzt vormerken!